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Mitsprache versus Beteiligung – Gewerkschaft eine Sackgasse

Magazin › Foren › Politik & Wirtschaft Forum › Mitsprache versus Beteiligung – Gewerkschaft eine Sackgasse

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  • 22. April 2008 um 19:43 #237 Antwort

    Anonym

    Von jeher halte ich das Mitspracherecht von Angestellten als eine Alternative zur Beteiligung am Kapital oder Gewinn eines Unternehmens. Als die Gewerkschaften entstanden haben sich Arbeitgeber für den Weg der Einflussnahme entschieden. Dies ist ein historischer Fehler!

    1. Warum hat man sich für die Mitsprache entschieden?
    Spekulierend merke ich an: Die Arbeitnehmer haben den möglichen Einfluss den sie ausüben können falsch und zu hoch eingeschätzt. Die Unternehmensführung ist tatsächlich bei den Experten am besten aufgehoben. Außerdem wurde der Dialog von Gewerkschaftsführern moderiert, es lag in ihrem Interesse den Weg der Mitbestimmung zu wählen, weil sie so ihre Macht-Pfründe sichern konnten. Dieser Umstand hat sicherlich entscheidenden Einfluss auf die Entscheidung für die Mitbestimmung ausgeübt.

    2. Günstige Produktion zugunsten hoher Gewinne.
    Werden die Interessen von Angestellten beschnitten geschieht dies oft im Interesse der Gewinnausschüttung oder der Steigerung des Unternehmenswerts. Das was die Mitarbeiter im Fall einer Beschneidung ihrer Interessen an Vergünstigungen verlieren, würde ihnen auf der Kapitalseite zugute kommen.

    3. Risiko mittragen?
    Ein wichtiges Argument ist es, dass Mitarbeiter einfach kein Risiko tragen wollen, ob ihr Unternehmen auch erfolgreich sein wird. Ihre Expertise liegt oft auch nicht im Finanzbereich sondern in ihrem jeweiligen Beruf. Eine alternative sind Branchenfonds oder andere Fonds an denen Mitarbeiter Beteiligungen erhalten könnten.

    4. Mitbestimmung überhaupt nötig?
    Ja, Mitbestimmung in einigen Arbeitsbereichen wie Sicherheit und Gesundheit kann sehr hilfreich im Finden von Problemen und Präferenzen sein. Ansonsten ist Mitbestimmung aber völlig unnötig und lässt sich nicht in Geld ummünzen, das letztlich zur Steigerung und Sicherung der Lebensqualität dient.

    Nun scheint es so, als würde der historische Irrtum, die Entscheidung für die Mitbestimmung, zumindest teilweise ausgeglichen werden. Der große Vorteil der Beteiligung ist nicht nur mehr Geld für Angestellte in Zeiten, in denen Kapitalerträge kontinuierlich steigen und
    Gehälter stagnieren. Andererseits sind Unternehmen eher bereit bei Beteiligungen den Forderungen von Angestellten weiter entgegen zu kommen, als bei der Mitbestimmung. Letzteres macht Unternehmen unflexibler, die Beteiligung hingegen verspricht höhere Arbeitnehmermotivation.

    BZ

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