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  • 3. April 2009 um 05:06
  • Auflage 634

Konzept:Proklamation des Zeitgenössischen Kunst Archivs

Aus Progressive Kunst Bewegung

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Ein wissenschaftliches System für den Kunst-Dialog

Kategorie
Summary
Die 7 Kunst Theorien (vgl. Zapp) umsetzend verbessert das Zeitgenössische Kunst Archiv die Kommunikation von Kunst. Hierdurch wird sich sowohl die Bedeutung der Kunst verändern (quantitativ) als auch ihre ausweitende Entwicklung gefördert (qualitativ).

 Das Zeitgenössische Kunst Archiv wird von Burgy Zapp — Progressive Kunst Bewegung — herausgegeben. Jenseits von gängigen Verhaltensmustern des Kunstbetriebs stehen tatsächlich die Arbeiten im Vordergrund. 
Worum es nicht geht
  • Den schnellen Ruhm
  • Inhalts- Gehalts-leere marktgerechte Kunst
  • Kunst-Markt
Worum es geht
  • Inhaltlicher Dialog
  • Dokumentarische Verfestigung
  • Inhalte und Verständnis fördernde Kommunikation
  • sowie Erweiterung der Kunstwerke durch Kritik
  • Organische Verlags-Strukturen und Partizipation zur Förderung der anderen Ziele auch mittels Datenatelier
  • Freude an der Kunst, dem Schönen ebenso wie dem Geistreichen,
  • Kunst (Ideen, Bilder, Aesthetica und Aussagen) in möglichst reiner, nicht überzogenen aber vollständiger Form kommunizieren
  • Grundlagen schaffen
    • Für weitere künstlerische und geistige Arbeiten
    • Grundlage als Selbstzweck: Zeitgenössisches Kunst Archiv
    • Für weitere Katalog Veröffentlichungen dienlich sein
    • Öffentlichkeit, Medien und Presse mit einer angemessenen Datengrundlage zur zeitgenössichen Kunst nicht nur von Künstlern der Progressiven Kunst Bewegung versorgen
  • Weck von der Akademiehörigkeit hin zur Objektiv-Evolution von Kunst!

Inhaltsverzeichnis

Die Arbeit der Kunst & Kritik willen

Die gegenseitige Beeinflussung und die gemeinsame (geistige) Arbeit der Künstler im Künstlersalon Berlin und der Progressiven Kunstbewegung setzt sich in dokumentierender und verfestigenden Weise im Zeitgenössischen Kunst Archiv fort. Die gegenseitige Kritik soll bereichernd, aber auch angemessen selektierend und verstärkend wirken. Wo andere Künstler lustlos der Aufgabe gegenüber stehen ihre eigenen Werke auch noch erklären zu müssen, mühen sie die Künstler bei der Veröffentlichung im Archiv, sowohl den Kritikern als auch dem Publikum aber besonders anderen Künstlern eine breitere Arbeitsgrundlage anzubieten. Wo persönliche Kontakte im Kunstbetrieb unerlässlich sind, stehen die Arbeiten, Serien, Künstler und Stile in ihrem Zusammenhang für sich, benötigen kein Namedropping und unterstützen beim Verständnis der Arbeiten, wenn nötig. Ein inhaltlicher Dialog jenseits von Floskeln des Kunst-Jargons ist ebenso Teil des Zeitgenössischen Kunst Archivs wie die Möglichkeit jedes Betrachters seine Kritik den Umgangsformen entsprechend einzubringen und das Kunstwerk dahingehend zu Erweitern. Der Kritik-Begriff der Progressiven Kunst Bewegung geht auf Benjamin Walter zurück.


"Wir heißen Ruhm und Geld gerne willkommen, aber wir bemühen uns nach Kräften unser Urteil so frei und unvoreingenommen der Qualität zu widmen - [...], unsere Kraft so sehr auf die Arbeit und aufs Marketing zu fokussieren - [...], sowie unseren Werten so treu zu bleiben - [...], - wie irgend möglich." (Burgy Zapp, Privat-Festival, 2005)

Der Rezipient macht die Kunst

Das eklatante Desinteresse der meisten Menschen - selbst der die aus gesellschaftlichen Gründen vorgeben sich für Kunst zu interessieren - macht dieses Projekt nicht obsolet. Niemand wird beim betrachten der Bilder gesehen, nur seine Veröffentlichungen und Besprechungen fallen auf den aktiven Betrachter zurück. Sie - gleichwohl welcher Qualität - zumindest zeugen sie von Anteilnahme, mehr als es die meisten Menschen im Stande sind zu leisten. Nun ist dieser Katalog für die wenigen wirklich interessierten gedacht, sie sind anonym aber auch nahmentlich willkommen einen Beitrag zu leisten, denn erst der Betrachter (der wahre Betrachter) macht das Kunstwerk zum Kunstwerk und nicht der Verkauf einer Arbeit. Letzterer definiert den Wert der Kunst im Sinne der Marktwirtschaft, sie ermöglicht dem Künstler das Leben. Aber der Betrachter, ihn lieben wir, wir Künstler der Kunstbewegung und Veröffentlicher im Zeitgenössischen Kunst Archiv, wir lieben den Betrachter; denn der Betrachter macht uns zu Künstlern, sein Urteil macht unsere Arbeiten lebendig.


"Der Rezipient macht die Kunst, wir stellen sie nur her." (Burgy Zapp, Künstlersalon Berlin 9, März, 2008)

Akademiehörigkeit

In den Strukturen des Kunstmarkts wird Macht sehr schnell zu Geld, denn Macht schafft Zugang, Kommunikationsfläche, Käufer und setzt Trends. Die Macht wird daher nur sehr gönnerhaft und vorsichtig weitergereicht an Künstler, Galeristen, Sammler und Kritiker, die so ihrerseits Macht gewinnen, vor allem aber Zugang zum Kunstmarkt. Hier steht nur die Qualität im Vordergrund, keine übertriebener Hass auf den Kunstbetrieb, wir unterstützen lediglich die Strukturen nicht, wir haben unsere eigenen. Wo der Künstlersalon Berlin von einer Person kuratiert wird, ist das Zeitgenössische Kunst Archiv einer kollektiven Kontrolle ausgesetzt, die Qualität sowohl im Werk als auch in der Kritik berücksichtigt.


"Akademiehörigkeit schadet der Kunst, den Künstlern und den Kunstinteressierten" (Constantin Schroeder, Künstlersalon Berlin 7, 2008)


Emotionen

Leidenschaftlichkeit, Emotionen und Gefühls-Inhalte sind sprachlich weniger leicht zu erfassen, als intellektuelle Inhalte, beides hat bei uns eine von der anderen unabhängigen Qualität. Beides, intellektuellen und emotionalen Gehalt von Kunst - oder im Allgemeinen - zu erkennen ist Voraussetzung, um Kunst dem Gegenstand gerecht werdent betrachten zu können.


-- Burgy Zapp 01:17, 23. Apr. 2008 (CEST)

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Projekt: Zeitgenössisches Kunst Archiv
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Dokument von: Burgy Zapp
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