Grundsatzprogramm
From Progressive Kunst Bewegung
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Mit diesem Dokument veröffentlichen die in der Progressive Kunst Bewegung engagierten Künstler, Philosophen und Kreative eine Basis für gemeinsame Ziele und Handlungen. Alle [RLP] Projekte können direkt oder indirekt von der forliegenden Manifestierung abgeleitet werden.
Contents |
Grundsatzprogramm geschrieben von allen v1.4
Ab hier übt jeder Leser in Form von Akzeptanz oder Ablehnung Einfluss auf das Grundsatzprogramm aus - gewollt oder ungewollt, sei es indem er mitgestaltet oder sich seiner Meinungsäußerung enthält.
Die Bewegung
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Wir wollen positive Stärke in Wechselwirkung mit der Gesellschaft entwickeln und sozialverträgliches Verhalten etablieren.
Als kleine Untergruppe der Gesellschaft und wachsender Bestandteil des Kulturguts ist es uns nicht möglich das Verhalten jedes einzelnen Menschen in Richtung sozialverträglichem Verhalten zu verändern. Daher wollen wir positive Stärke in das Kulturgut integrieren, um so indirekt und flächendeckend zu wirken.
Von Nature and Nurture als Determinanten des menschlichen Verhaltensraumes ausgehend lehnen wir aus ethischen Gründen die Veränderung der Erbanlagen durch den Menschen ab und konzentrieren uns auf die Kultur als moderierende Variable. Die Kulturrevolution, angetrieben von geistigen Strömungen, entwickelt sich wesentlich schneller als genetische Anlagen mutieren, was uns die Hoffnung gibt, dass die negativen Tendenzen nicht so immun gegenüber Veränderungsversuchen sind, wie sie oft scheinen.
Die schönen Künste bzw. die Freude an der Ästhetik als Träger und Motivator nutzend geben wir positive Stärke an andere weiter und kritisieren übertriebenen Egoismus wodurch wir "am Gemeinwohl orientiertes Verhalten" hervorrufen.
Um unsere Ziele zu erreichen, entwickeln wir ein Sortiment an Werkzeugen: Die Grundlage ist eine flächendeckende Verbreitung der Kunstbewegung in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft, die wir mit ästhetischen Inhalten zu erobern suchen. So wollen wir das Leben durch Ästhetik und Kunst im Lebensraum bereichern und zum Glück der Menschen beitragen. Das durch Gefallen am Schönen und Interessanten hervorgerufene Glücksgefühl schafft eine positive Grundeinstellung und ebnet den Weg für, sozialverträgliches Verhalten.
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Utopische Kunst und vorgelebtes Verhalten zeigen, mittels positiver Stärke auf, wie soziales Engagement und Mut zur Tat als sozial erwünschte Verhaltensweisen belohnt werden. Um starre Strukturen, die übertriebenen Egoismus schützen und so negative Tendenzen hervorrufen, aufzubrechen, hinterfragen wir die Macht der Interessensgruppen und Einzelpersonen in den Bereichen: Wirtschaft, Medien, Politik, Gesellschaft und Kultur (Macht). Dabei arbeiten wir auf eine "Legitimierung der Macht" hin, die sozialvertäglichen Egoismus, größtmöglichem Wohl des Lebens, sowie wirtschaftliches Leistungsprinzip beinhaltet.
Mittels nachhaltiger Impulse an die Gesellschaft und konstruktiver Kritik an Machtstrukturen erreichen wir langfristig Integration neuer Werte und Normen, die positive Stärke beinhalten, in das Kulturgut der Gesellschaft. Dies kann ohne einen auf Bildung und Kulturkenntnis beruhenden Diskurs nicht erreicht werden.
Diese positive Intention zeigen wir in utopischer Kunst auf, die das schöne im Leben hervorhebt, was die Motivation schafft, sich aus erlernter Hilflosikeit befreiend mit Problemen auseinanderzusetzen und durch Kompetenz den Mut zur Tat entwickeln zu können.
Nicht nur in der Kommunikation, sondern gerade im gemeinsamen Handeln wollen wir den Prämissen dieser Lebenshaltung folgen, positive Stärke entwickeln und an andere weitergeben.
Unser Aufruf zum Zusammenschluss richtet sich an alle Menschen, die sich mit der künstlerischen Manifestation innerer Vorgänge beschäftigen, bezeichne man diese nun als Ästhetika oder Anästhetika.
Kommunikation
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Nichts steht fest. Keine Mauern. Keine Sprachen. Um diese Wahrheit zu fassen, benötigen wir das Gefühl von bewusster Zwanglosigkeit.
In der Interaktion wollen wir uns in andere Perspektiven hineinversetzen, konstruktive Kritik üben dürfen und uns in Bezug zum eigenen Welt- bzw. Selbstbild bringen, um mehr über uns selbst und das System zu lernen, in dem wir leben.
Wir geben Impulse und ein System an das Außen, um Diskussionen und Veränderungen herbeizuführen. Wir nutzen möglichst optimale soziale, technische Strukturen und Netzwerke, um Reibungsverluste interner sowie nach außen gerichteter Kommunikation zu minimieren.
Die durch elektronische Medien ermöglichte ortsunabhängige Echtzeitkommunikation und eine format- und plattformgerechte Informationsverarbeitung können zusammen mit eigenen Kompetenzen und gemeinschaftlichen Ressourcen synergetisch genutzt werden, um so Herausragendes zu leisten.
Unterstützung durch soziale Struktur
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Die Kunstbewegung ist ein loser sozialer Verbund von Künstlern, Journalisten, Regisseuren etc, die sich gegenseitig kennen und einen inhaltlichen Austausch pflegen. Es gibt weder eine Mitgliedschaft noch eine Verpflichtung. Der Grad der Involviertheit zeichnet sich im Engagement am Transport, Bearbeitung und Schaffung von Kulturgütern wie Kunst, Bücher, Filme und Artikel ab. Der Künstlersalon Berlin kann zweifelsohne neben diesen Seiten als Brennpunkt gelten. |
Die Schaffung eines solchen Systems mit sozialpositiver Struktur verleiht dem rlp_Internen nicht nur neue Kontakte und aktuelle Informationen, sondern die konkrete Möglichkeit, seine Arbeiten zu vermarkten.
Die Erstellung eines [RLP] Künstler Profils (Interviews) und Veröffentlichung seiner Projekte sichert dem Künstler die Präsenz in einer wachsenden Öffentlichkeit. Zusätzlich dienen verschiedene Locations als Raum und Inspiration für RLP_interne Projekte. Gegenseitige Unterstützung und Zusammenarbeit sind Kernbestandteile unseres Community-Gedankens.
Inhalte
"Bei wem der Gehalt die Form überwuchert, der ist grob und ungeschlacht; bei wem die Form den Gehalt überwuchert, der ist geckenhaft. Beim höheren Menschen sind Gehalt und Form im Gleichgewicht." (Kungfu-Tse, Konfuzius) Dies lässt sich auch auf die qualitative Beurteilung von Kunst beziehen. Ästhetik: Die positive Motivation empfundener Ästhetik unterstützt die Kommunikation der von ihr getragenen Inhalte, sie kann Kommunikation optimieren und trägt Kultur und deren Erkenntnisse.
Unser Handeln erzeugt konkrete, aber keine endgültigen Ergebnisse und beschreibt einen Prozeß der Veränderung. Diese Ergebnisse werden allen zugänglich gemacht, um positive Stärke und neue Reize/Impulse weiterzugeben und Feedback zu erhalten.
Uns ist es wichtig, das allen Menschen, deren Selbstbewusstsein unter anderem aus künstlerischem Schaffen resultiert (Bezug zur Leistungsgesellschaft), die Chance gegeben wird, sich der Öffentlichkeit vorzustellen, aus ihren Talenten etwas zu machen, sich zusammenzuschließen und ihr Leben ideell zu bereichern. Es fehlt nicht an guten Ideen oder Ressourcen zur Umsetzung, sondern an Energie und Mut, sie sozial bereichernd zu nutzen. Dazu gehört der Versuch, sich im Spiegel der Menschheit zu betrachten, seinen vagen Standpunkt von allen Seiten zu befühlen und lebenslanges Lernen.
Plädoyer
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Wir versuchen uns aus dem vorherrschenden Paradigma und dessen Wertesystem zu lösen, um frei und ungezwungen neue Ideen zu einer zukunftsweisenden Strömung zusammenzufassen.
Daher bestärken wir alle darin, kommunikativ und sozial engagiert, sowie intensiv zu leben und zu handeln. ARTlife
--Burgy Zapp 20:52, 3. Feb. 2008 (CET)
