Starcloning oder DSDS - Deutschland Sucht den Super Star
Hier das Rezeppt: Man nehme 10.000 Groupies, die nur über einen ungefestigten und unsicheren Geschmack verfügen, eine Hand voll Gehirnwäsche, Gesangsunterricht einen Medienkonzern der die Öffentlichkeit dessinformiert und zwei schwachsinnige Moderatoren.
Das Konzept gibt es bereits und RTL und Konsorten münzen es nur auf deutsche Verhältnisse um. Nennt den Schmarn Superstar oder so.
Nicht nur das ganze Konzept ist weniger dienlich ästhetische Musik von Liedermachern, Popstars oder änhlichem zu erzeugen, sondern auch die Presse passt sich dem Niveaulosen an. Klar ist das ganze erfolgreich, zwei gute Gründe kann ich nennen, um den großen Erfolg zu rechtfertigen.
1. Es geht nur um Geld und wo Geld fließen soll, muß auch Marketing vorausgeschickt werden. Der ganze Berteslmann Konzern sitzt im Startboot und rudert heftig wie z.B. der Stern:
Zitat: "Die BMG erhofft sich natürlich nicht wirklich einen Superstar. Aber doch ein paar Chart-Brecher, wie sie bei den englischen und amerikanischen Vorläufersendungen abfielen. Bertelsmann-Töchter besorgen das Merchandising rund um die Multimedia-Veranstaltung, die nach dem Vorbild von "GZSZ" zu DSDS (Deutschland Sucht Den Superstar) verkultet wurde. CDs, ein Buch und ein viermal in hoher Auflage erscheinendes Fan-Magazin sollen die Bilanz verschönern" aus stern.de - Heute Spinner, morgen Star
2. Was dabei rauskommt ist total egal, hauptsache die geschmacklosen Masse, denen man vorbeten muss, was gut ist, gefällt es und ein paar Charts, Merchandising und so weiter überflügeln die Kosten. Nun ja, solange die Fans rechtzeitig wissen, dass sie die Musik bejubeln und als Gut empfinden sollen, geht das Konzept auch auf.
Dennoch können sich die Autoren nach ausgiebiger Schleichwerbung für die Show nicht verkneifen über einen echten Musik Gurus herzuziehen und dem Leser eine dumme Abschlußbemerkung zuzumuten:
Zitat: "Das Kerlchen hieß Elvis Aaron Presley, verkaufte mehr als eine Milliarde Platten und wurde The King. Aber der König ward sehr einsam und unglücklich und dick und nahm viel zu früh ein hässliches Ende auf dem Badezimmerflur. Ist das, ihr Lucky Loser, nicht megatröstlich?" danke Wolfgang Röhl aber eure Superstars haben nicht viel mit Musik und noch weniger mit Elvis Presley zu tun.
******* für die Schleichwerung und das ist also Anzeigenkunden orientierter/ gekaufter Journalismus. Toll!
Dieser Daniel K. scheint echt lustig und irgendwie auf echte Weise symphatisch zu sein, immerhin gibt er sich keine Blöße und das die geschmacklosen Groopies die nicht am Wettbewerb teilnehmen in rauswählen wollen ist ein gutes Zeichen.
BZ
Geändert von Burgy Zapp (07-10-07 um 19:38 Uhr)
Grund: Erstlektorat
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