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Alt 29-01-03, 21:32
Benutzerbild von Burgy Zapp
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Burgy Zapp ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Post Nuklearer Erstschlag der USA?

Nachdem die USA schon letztes Jahr (2002) angekündigt hatte, es würde einen Nuklearen Erstschlag gegen Länder, von denen eine Bedrohung ausgeht, nicht mehr ausschließt, stößt Bush die Anti-Atom-Gegner wieder vor den Kopf.

Gerade weil die weltweite Anti-Atom Spendenorganisation gerade zerstritten ist und die Republikaner in der USA eine absolute Mehrheit genießen, hat Bush und die atomare Rüstungsindustrie freie Hand.

Es geht um Bunker im Irak-Krieg, die in 120 Meter Tiefe von herkömmlichen Waffen fast nicht zerstörbar werden können. Und nachdem die Forschungseinrichtung in den USA für atomare Waffen nichts mehr zu tun hat, und daher neue Waffen entwickeln will, müssen die enormen Entwicklungsgelder auch legitimiert werden; mit einer neuen Anwendung. Die neue Waffe um die es geht heißt B-61-11. Es handelt sich dabei um eine mini Atombombe die sich in den Boden versenken soll und durch Erderschütterung den Bunker zerstören.

Lustig dabei ist, dass die Militärs selbst die Waffe nicht gerne einsetzen wollen werden: Der erste Grund ist Bush höchst selbst, als Präsident muss er das Ok für den Einsatz geben. Die Waffe ist daher militärisch nicht optimal einplanbar, was meiner Meinung nach kein Problem sein dürfte, nachdem Bush Krieg sowieso für ein legitimes Mittel zur Verteidigung der Wirtschaft und der USA hält; Bush fragt bevorzugt seinen Gott) und Freunde aus der Ölindustrie (Bush und die Ölindustrie). Der zweite Grund, warum die Militärs nicht Lust auf die Minibomben haben, liegt bei der Bombe selbst. Es besteht die Chance eines atomaren Fallouts - durchaus groß genug - der zur berechtigten Angst führt die eigenen Soldaten könnten verstrahlt werden. Und was ist mit den künftigen Generationen der Einwohner - also ich meine natürlich nach der amerikanischen Ölinvasion?

Damit es keinen atomaren Fallout (abgesehen von der Bodenverstralung) gibt, müsste eine Mini-Atombombe mindestens 140 Metern unter der Oberfläche gezündet werden. Das sich die Atombombe ausreichend weit, bzw. 140 Meter tief in den Boden bohrt, ist technisch nicht ganz unproblematisch, denn die Bombe wird von einem Flugzeug abgeworfen.

Und was passiert, wenn da mal etwas schiefgeht? Entschuldigt sich dann der amerikanische Präsident im Namen des christlichen Gottes bei der muslimischen Zivilbevölkerung dafür, dass der ganze Landstich durch Stahlung entvölkert wurde? Man kann nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt, ist aber auch egal, denn die Einwohner haben sowieso einen anderen Gott als Bush, hätten also für Bushs Gründe, also weder die der Ölindustrie, noch die seines Gottes, überhaupt kein Verständnis.

BZ

Geändert von Burgy Zapp (07-04-08 um 18:37 Uhr)
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