Supermächte: Das Ende der USA und Geburt Europas
Es war nicht George W. Bush, der mit seinem zumindest in Europa als dümmlich und unverantwortlich bezeichneten Handel, die USA von ihrer Position als Supermacht reißt, er hat den Sturz lediglich beschleunigt.
Wie sich der 11. September aufklären wird, spielt für mich keine Rolle, die unglaubwürdigen und teilweise sogar dumm-dreisten Lügen der amerikanischen Regierung haben in den USA zu einer Wiederwahl derselben geführt, in Europa aber für Verwunderung gesorgt. Vielleicht haben die Europäer einfach besser zugehört:
"You know, one of the hardest parts of my job is to connect Iraq to the war on terror." --George W. Bush interview with CBS News' Katie Couric, Sept. 6, 2006
Während sich die Amerikaner Ölreservoires im Irak für eine völlig veraltete und gewissenlose Wirtschaftspolitik gesichert haben, dürfen wir uns für ein gemeinsames Feindbild der Europäer, nämlich der Amerikaner, bedanken. Die Amerikaner haben die Glaubwürdigkeit verloren, die Ideologische bereits in der gefälschten Wiederwahl und die Christliche im Ressourcen-Krieg im Irak. Jetzt haben sie auch noch die wirtschaftliche Glaubwürdigkeit vertan, indem sich die Amerikaner VIELE VIELE Milliarden Dollar aus dem Ausland geliehen haben, diese als schlecht abgesicherte Kredite an die kleinen Amerikaner weitergegeben haben um die eigenen Wirtschaft über Konsum zu retten, jetzt sind die Kredite geplatzt und die Welt muss ihre amerikanischen Immobilien-Forderungen abschreiben, weil sie wertlos sind.
Der Dollar fällt ins Bodenlose, der Euro bleibt stabil, die chinesische Supermacht schichtet ihr Rücklagen von Dollar in Euro um, und auch andere Staaten haben damit begonnen.
Es bleibt die Hoffnung, dass wir als Europäer mit unserer Verantwortung besser umgehen, als es die Supermächte vor uns getan haben. Wir haben eine überaus blutige Geschichte, aber wir haben gelernt Kulturkriege in den Köpfen zu spielen und nicht mehr unschuldige abzuschlachten, um unsere Interessen zu vertreten - wir kaufen uns neue Länder, und sie heißen den europäischen Wohlstand willkommen.
Burgy Zapp 2008
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